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New York Red Bulls

New York Red Bulls

In der Red Bull Arena treffen sich die Fanclubs in der South Ward.

Empire Soccer Club

Sie gehören mit zu den ältesten Supporter Clubs der MLS, einige sagen sogar, dass sie der älteste Supporter Club der Liga sind und sie sind für den US Fußball die Vorreiter in Sachen Ultraszene. Ursprünglich nannte man die MetroStars, die später zu den New York Red Bulls wurden, Empire Soccer Club. Diesen Namen übernahmen sie und gründeten den ESC, der Anfangs aber eher eine Dachorganisation für die verschiedenen Fanclubs, wie zum Beispiel die New York City Firm war. Die Gruppe war von Anfang an politisch links und hatte einen klaren Beschluss: die MetroStars und die Fanszene sollten nichts für Rassisten oder Faschisten werden. Ihre Erfahrungen mit europäischen und südamerikanischen Fanszenen, die von rechtsgesinnten Gruppen übernommen worden waren, half ihnen dabei, frühzeitig die Gefahr zu erkennen und zu reagieren. Besonders in den ersten Jahren der MLS leistete der ESC Pionierarbeit in Sachen Ultras und Fanarbeit und besteht, wenn auch weniger politisch, bis heute Laut und immer wieder auffällig.

Garden State Ultras

Seit 2006 hat das Team eine zweite Ultragruppe in der South Ward. Sie gründeten sich als Fanvereinigung aus New Jersey und sind meistens unter GSU zu finden. Sie selbst beschreiben sich mit „We drink beer and wear adidas“.

Viking Army Supporters Group

In Block 102 der South Ward sind schließlich auch die Wikinger zu finden. 2010 gründete sich der Fanclub und ihr Name ist, vielleicht auch mit ein bisschen Ironie, durch die Folgen der katastrophale Saison 2009 entstanden, denn bereits im November wurde der Norweger Erik Soler als Sportdirektor und im Januar der Schwede Hans Backe zum Trainer ernannt. Die Zeit der nordischen Wende hat begonnen. Um dem Teamtrainer Hans Backe ihre Wertschätzung zu zeigen, setzten sie sich Wikingerhelme auf und schon war die Hans Backe Viking Army geboren.

Etwas später nannten sie sich schließlich nur noch Viking Army Supporters Club und auch wenn die skandinavischen Einflüsse das Team mittlerweile verlassen haben, blieb der Fanclub bestehen.

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